Recherchereise nach Serbien

Recherchereise bestätigt die extrem schwierige Situation vieler Abgeschobener

Abschiebungen nach Serbien und Mazedonien gehen weiter –
Recherchereise bestätigt die extrem schwierige Situation vieler Abgeschobener –
Veranstaltung am 19. November im Gesundheitsamt informiert ausführlich

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Keine Wahl 2013

Das aktuelle Magazin der Flüchtlingsräte aller Bundesländer ist da.
Es erscheint bundesweit und mit dem Schwerpunkttitel „Keine Wahl?!“ nicht zufällig vor und zur anstehenden Bundestagswahl am 22. September 2013.  Nicht von ungefähr also macht das Heft auf mit den auf bundespolitische Handlungsbedarfe zielenden Forderungen der Flüchtlingsräte.
Dass es trotz aller prekären EU- und Bundesrechtslagen aber auch politische Ansätze für positive Paradigmenwechsel in den Ländern und immer wieder Erfolge einer dort unbeirrt engagierten Flüchtlingssolidarität gibt, belegen zahlreiche weitere Beiträge im Heft – nicht allein unter den Rubriken „Flüchtlingsleben & Solidarität“ und „Blick in die Bundesländer“.

Die Fotos im heft stammen von KOOP.Für Gestaltung aus Bremen und sind während einer Recherchereise zu aus Deutschland abgeschobenen Roma-Familien in Serbien entstanden.

Onlineversion: https://www.fluechtlingsrat-bremen.de/presse/

oder als Printversionen bei allen Flüchtlingsräten erhältlich.

Helft Nino

„Hallo, mein Name ist Nino Novakovic.

Ich bin am 04.10.1995 in Einbeck in Niedersachsen geboren und ich bin Roma. Meine Eltern sind 1989 vor dem Krieg in Jugoslawien nach Deutschland geflüchtet. Als ich 8 Jahre alt war, sind wir aus familiären Gründen nach Serbien zurückgekehrt. Ich lebe nun seit Oktober 2011 wieder in meiner Heimat, in Deutschland.In 2011 habe ich den Hauptschulabschluss erworben und strebe zurzeit den erweiterten Realschulabschluss an.

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Int. Tag der Roma

BREMEN MACHT MIT!
„Tausende Ballons” – ein Zeichen der weltweiten Roma Bewegung

Am 08.04.2013 (Intern. Tag der Roma) auf dem MARKTPLATZ um 16 Uhr (am Roland)

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Winterabschiebestopp auf den Balkan

Der am 21.12. erlassene ‚Winterabschiebestopp in die Balkan Staaten‘ ist ein humanitäres Zeichen.

Bleiberecht für Roma lässt noch auf sich warten. Der Flüchtlingsrat mahnt das BAMF an, Asylanträge unvoreingenommen zu prüfen!

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Situation afghanischer Flüchtlinge – Film informiert

Die Situation afghanischer Flüchtlinge in Deutschland ist nach wie vor schwierig. Darüber diskutieren am 3.12. im Cinema Ostertor Exilant_innen, Zuschauer_innen und Unterstützer_innen anlässlich der Filmvorführung des prämierten Dokumentarfilms „The Boy Mir“ von Phil Grabsky. Insbesondere über Fluchtgründe und die Lage in Afghanistan gibt das Filmportrait von Mir und seiner Familie stellvertretend Auskunft. Grabsky hat sie über einen Zeitraum von 10 Jahren mehrfach besucht und ihre Lebenssituation in Afghanistan aufgenommen (www.theboymir.com).

In den Jahren 2011 und 2012 (Stand 31.10.) sind laut BAMF jeweils mehr als 6000 Menschen aus Afghanistan nach Deutschland geflüchtet, um einen Asylantrag zu stellen.

Afghanen stellen weltweit die größte Gruppe an Flüchtlingen, nur ein kleiner Teil der Menschen flieht nach Deutschland. „2,7 Millionen Afghanen leben in Pakistan und Iran. Viele von ihnen sind bereits in den 90er Jahren dorthin geflohen, um dem Bürgerkrieg zu entkommen. Seit Jahren bemühen sich beide Länder um eine Repatriierung der Menschen. Die sich verschlechternde Sicherheitslage in Afghanistan und mangelnde wirtschaftliche Chancen bringen jedoch täglich Hunderte Afghanen dazu, illegal in Nachbarländer wie Iran, Pakistan oder Tadschikistan zu fliehen.“ (epd)

Aktuell fordert Pro Asyl, die Gefahrenlage u.a. für Dolmetscher_innen im Zuge des beginnenden Truppenabzugsneu zu bewerten. Afghanische Dolmetscher und andere sogenannte Ortskräfte fürchten mit dem beginnenden Abzug der Bundeswehr um ihr Leben. Sie haben ihre Befürchtungen wie auch bereits aktuelle Bedrohungssituationen gegenüber deutschen Medien deutlich gemacht (FAZ vom 24. September 2012: „Die Übersetzer“; SZ vom 1. Oktober 2012: „Männer wie Freiwild“). Auch die Bundeswehrangehörigen, die mit ihnen zusammengearbeitet haben, wissen um ihre prekäre Situation (Mehr dazu hier).

Miroslav – Hamburg, so nicht!

Miroslav Redzepovic ist 1990 im Alter von 2 Jahren mit seinen Eltern aus dem ehemaligen Jugoslawien nach Deutschland geflüchtet. Miroslav R. ist im niedersächsischen Syke aufgewachsen, zur Schule gegangen und integriert gewesen – und doch abgeschoben worden! Das war 2004.

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