Fachverband gegen Umverteilung

Aus Perspektive des Bundesfachverbands UMF ist es bedauerlich, dass das geplante Gesetz (Gesetzentwurf_Stand_09Juni2015) zur Umverteilung von minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen dem eigenen Anspruch, eine Verbesserung der Unterbringung, Versorgung und Betreuung ausländischer Kinder und Jugendlicher zu erzielen, nicht gerecht wird.
 

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Kindeswohl im Keller, Minderjährige im Baumarkt?

Nach den aktuellen Entwicklungen (radiobremen, Weser Kurier, taz), die zur kurzfristigen Schließung der ehemaligen Erstaufnahme (ZAST) und der heutigen teilstationären Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung in der Steinsetzerstrasse führt, ist die Frage nach den Perspektiven für Flüchtlinge insbesondere für Minderjährige in Bremen neu zu stellen.

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Fachtag zur geschlossenen Unterbringung in Bremen

Jugendhilfe hinter Gittern?
Unlängst hat der Senat der Hansestadt Bremen beschlossen, eine geschlossene Einrichtung für Minderjährige im Rahmen der Jugendhilfe zu schaffen. Das Jugendhilfesystem ist überlastet. Die Wohn-, Lebens- und Betreuungssituation für minderjährige Flüchtlinge ohne Eltern ist beschämend schlecht, die Polizei bildet Sonderkommissionen und die Politik ist bereit in die Grauzonen der Hilfe zur Erziehung vorzustoßen: Mit einem 3-Stufen Konzept auf dem Gelände der JVA Oslebshausen: 1. Stufe geschlossen, 2. Stufe fakultativ geschlossen, 3. Stufe offen.

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Chaos um Unterbringung von Minderjährigen

Minderjährige Flüchtlinge wohnen in unzumutbaren Zuständen – Behörden bestreiten Verantwortung

Während die Sozialbehörde gegenüber der Öffentlichkeit immer wieder betont, dass sie sorgfältig prüfe, wo minderjährige Flüchtlinge untergebracht würden und dabei auf die hohen Anforderungen bei Brandschutz, Sicherheit und Hygiene hinweist, entscheidet sie tatsächlich anders: Sie belegt Betten in Hotels und in Landschulheimen außerhalb der Stadt. Und auch die Situation in der überbelegten Erstaufnahme verschlechtert sich zunehmend.

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Tragfähige, nachhaltige Lösungen statt Kindeswohlgefährdender Politik

In Vorort-Hotels oder Containern untergebracht, angeblich ausreichend „betreut“, aber rechtlich allein gelassen – die Unterstützung von minderjährigen Flüchtlingen, insbesondere jener ohne Eltern, überfordern Behörden und Politik. Dabei wird allenthalben der Schutz des Kindeswohls als Priorität benannt. Sichtbar wird das nicht.

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Flüchtlingsrat und Fluchtraum Bremen kritisieren das Vorhaben, UMF umzuverteilen

Minderjährige Flüchtlinge, die ohne Eltern nach Deutschland flüchten mussten, sind nach EU-Recht besonders schutzbedürftig.

Trotzdem will Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen mithilfe einer Gesetzesänderung die Möglichkeit schaffen, unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMF) auf andere Bundesländer umzuverteilen. Diesen Antrag will er auf der Ministerpräsidentenkonferenz am 15.10.2014 stellen.

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Studie widerlegt Vorurteile zu Jugendkriminalität

Sind Jugendliche aus Einwandererfamilien besonders kriminell? fragt die taz und stellt ein neues Gutachten vor, welches diese Annahme widerlegt. Dies ist insbesondere vor der aktuellen Diskussion über vermeintliche steigende Zahlen von Gewaltdelikten (durch Jugendliche) in Bremer Flüchtlingsunterkünften wichtig zu berücksichtigen.

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GEW: Flüchtlinge brauchen Hilfe und Bildung statt Container

„Statt Ausgrenzung von Geflüchteten und Missachtung ihrer Rechte fordern wir eine sofortige umfassende und nachhaltige Verbesserung der Unterstützungsstruktur, Wohnungen statt Heime, Zelte oder Container und endlich eine klare Lebensperspektive für nach Bremen geflüchtete Menschen!“
Die Mitglieder der Gewerkschaft GEW unterstützen die Forderungen des Flüchtlingsrates mit Beschluss des Bremischen Gewerkschaftstag (6./7. November 2013): BeschlussGT_18_13-Fluechtlinge
Konkret fordert die GEW Bremen außerdem mindestens 4.000.000 € mehr Geld zur Beschulung durch ausgebildete Fachkräfte von Kindern von Flüchtlingen, unbegleitete minderjährige Flüchtlinge sowie andere zugewanderte Kinder und Jungendliche ohne Deutschkenntnisse.