Connecting throughout the World – Gegen Rassismus – Roma in der Corona-Krise #leavenoonebehind Episode 4

 
 
»Connecting throughout the World« ist eine Serie von Online-Konferenzen. In jeder Folge sprechen wir mit Menschen in verschiedenen Ländern über die allgemeine Situation von Roma und wie sie sich durch die Covid19-Pandemie verändert hat.

In der vierten Folge reden wir mit Denis Mujic über die Situation von Roma in Bosnien Herzegowina und in Tuzla. Wir sprechen über Frauenrechte, Bildung, die Einschränkungen in der Coronakrise und Rassismus.

Androhung und Anwendung von Gewalt im Kontext der vorläufigen Inobhutnahme durch das Jugendamt Bremen

Stellungnahme zum Bericht der Senatorin vom 12.02.2020 an die Deputation für Soziales, Jugend und Integration

Der Flüchtlingsrat Bremen hat im Januar 2020 die Androhung und Anwendung von Gewalt durch das Jugendamt Bremen öffentlich verurteilt und die Kritik ausführlich dargelegt. Am 13.02.2020 legte die Senatorin für Jugend der zuständigen Deputation einen Bericht dazu vor, der die Beibehaltung der kritisierten Praxis rechtfertigen soll.

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#RomaDay: Der 8. April in der Corona-Krise

Seit 1971 ist der Internationale Roma-Tag der wichtigste Tag, an dem Roma gegen Diskriminierung, Rassismus und Verfolgung und für Gleichberechtigung kämpfen. In 2020 ist jedoch alles anders. Die Corona-Krise hat uns im Griff, und wir können unsere Forderungen und Kämpfe nicht auf die Straße tragen. Daher haben wir uns andere Aktionen überlegt. Wir zeigen Dokumentationen über die soziale und politische Situation von Roma in Europa und wir haben eine Spendenaktion gestartet, um denjenigen zu helfen, die mit am gravierendsten von der aktuellen Krise bedroht sind: Die Roma in den europäischen Slums.

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Corona in Serbien: Roma brauchen dringend Unterstützung!

Nach offiziellen Angaben leben 70 Prozent der Roma Serbiens in so genannten Roma-Siedlungen. Viele Menschen haben kein Trinkwasser, 38 Prozent der Roma-Siedlungen sind nicht an die Wasserversorgung angeschlossen, 74 Prozent nicht an die Kanalisation, viele Siedlungen haben keinen Anschluss an das Stromnetz und wenn sie einen haben, kommt es vor, dass einzelnen Haushalten oder gar ganzen Straßen der Strom abgestellt wird, weil sie mit der Zahlung im Rückstand sind. Die meisten Menschen in den Siedlungen arbeiten im informellen Sektor, in der Saisonarbeit, sammeln Wertstoffe. Aus dem Kreislauf aus struktureller Diskriminierung und Armut gibt es kaum einen Ausweg. Durch Ausgangssperren und andere Verbote bricht nun auch der geringe Lebensunterhalt weg, den sich die Menschen normalerweise verdienen können, z.B. die Leute, die Wertstoffe sammeln, auf dem Flohmarkt verkaufen oder eine kleine Firma haben.

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North Macedonia Ordered to Pay Compensation for Evicting Pregnant Roma

Brussels, 23 March 2020: The UN Committee on the Elimination of Discrimination against Women (CEDAW) has found in favour of six young Romani women (brought in two cases) who were evicted from their homes without warning, whilst pregnant, in August 2016. Municipal authorities came and bulldozed the homes of approximately 130 Roma, including these six women, living on the riverside beneath the Kale Fortress in the centre of Skopje. They destroyed the water pump used by the community, and also many of their possessions which were in their dwellings, leaving them homeless and vulnerable in extreme weather conditions. The Committee has given North Macedonia six months to provide reparations to the six women, as well as suitable accommodation, access to clean water, nutrition, and immediate access to affordable health-care services.

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