„Stoppt die Diskriminierung –
Geburtsurkunden für alle Kinder!“

Pressemitteilung von Together we are Bremen, 17.09.2020

Kundgebung am Standesamt Bremen-Mitte | Dienstag, 22.09.2020 | 10:00 Uhr | Holler Allee 79

Bremens Standesämter verwehren seit Monaten neugeborenen Kindern und ihren Eltern die Ausstellung einer Geburtsurkunde und damit den Zugang zu fundamentalen Rechten. Die Standesbeamt*innen unterstellen den Müttern pauschal Falschangaben und verlangen absurd weitgehende Nachweise und Angaben. Nahezu alle Frauen werden verdächtigt, sie seien möglicherweise verheiratet. Der imaginäre Ehemann wäre dann der gesetzliche Vater ihres Kindes. Einen konkreten, individuell-begründeten Anhaltspunkt für ihre Verdächtigung liefern die Standesämter dabei nicht – während die von den Frauen vorgelegten Nachweise über ihren Personenstand grundsätzlich angezweifelt werden.

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Offener Brief an die AWO Bremen von Mitarbeitenden der AWO Bremen am 10.08.2020

Zum Umgang mit Großunterkünften und zur Kritik daran

Wir, AWO-Mitarbeiter*innen aus Bremen, haben in den vergangenen Monaten aufmerksam die Berichterstattungen über die Situation in der EAE (Erstaufnahmeeinrichtung) Lindenstraße in Bremen Nord und die darauf bezogenen Stellungnahmen von unterschiedlichen Akteur*innen verfolgt. Da die AWO den Betreuungsauftrag für die Erstaufnahme innehat, möchten wir uns gerne in unserer Rolle als AWO-Mitarbeiter*innen positionieren. Wir beziehen uns dabei auf den veröffentlichten Faktencheck der AWO Bremen (auf deren Webseite) und dem Grundsatzprogramm der AWO Bundesverband.

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Connecting throughout the World – Gegen Rassismus –
Roma in der Corona-Krise #leavenoonebehind Episode 4

 
 
»Connecting throughout the World« ist eine Serie von Online-Konferenzen. In jeder Folge sprechen wir mit Menschen in verschiedenen Ländern über die allgemeine Situation von Roma und wie sie sich durch die Covid19-Pandemie verändert hat.

In der vierten Folge reden wir mit Denis Mujic über die Situation von Roma in Bosnien Herzegowina und in Tuzla. Wir sprechen über Frauenrechte, Bildung, die Einschränkungen in der Coronakrise und Rassismus.