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Verwendungszweck:
Flüchtlingsrat

Treffen

Wir treffen uns einmal im Monat, am zweiten Dienstag. Unser nächstes öffentliches Treffen ist am Di, 12.08.2014 um 18 Uhr im

Konsul-Hackfeld-Haus,
5. Etage
Contrescarpe 101,
(Nebeneingang Birkenstr. 34),
28195 Bremen

Neue TELEFON Nummer: 0421/ 8356152

Bürozeiten
Mo: 14- 16 Uhr
Do: 13- 15 Uhr
Fr: 10- 12 Uhr

Terminvereinbarung erwünscht

Berckstr. 27
28359 Bremen
info@fluechtlingsrat-bremen.de

Tribunal gegen die BRD

Internationales Tribunal der Flüchtlinge und Migrant_innen
gegen die Bundesrepublik Deutschland
13. BIS 16. JUNI 2013

 

Juli 2014
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Schulprojekte

Nächster Workshop für MultiplikatorInnen: Do, 13. Februar 2014, 15 – 18 Uhr

am Landesinstitut für Schule (LIS) Bremen.   www.lis.bremen.de (VA Nr.: wird noch bekannt gegeben)

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Workshops an Schulen finden nach Vereinbarung statt.

Melden Sie sich gerne telefonisch bei uns.

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„Bildung für alle – ohne Diskriminierung“ (2013)

Workshops für SchülerInnen, Lehrende und MultiplikatorInnen aus der sozialen und sozialpädagogischen Arbeit.
Ein Projekt zur Sensibilisierung über Flucht und Fluchtgründe sowie die Lebenssituation von Flüchtlingen in Bremen insbesondere ihrer aufenthaltsrechtlichen Situation. Eine Kooperation vom Flüchtlingsrat Bremen, dem Verein Zulucht e.V., dem Landesinstitut für Schule Bremen und ausgewählten Schulen im Rahmen des Lokalen Aktionsplans “Toleranz fördern” des BMFSF und mit Unterstützung von “Bremen macht Helden”.

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„Hier und jetzt – gegen Diskriminierung“ (2012)

Ein Projekt zur Sensibilisierung über SchülerInnen mit Flucht- und Migrationshintergrund insbesondere der Bedeutung ihrer aufenthaltsrechtlichen Situation. Eine Kooperation vom Flüchtlingsrat Bremen, dem Verein Zulucht e.V., dem Landesinstitut für Schule Bremen und ausgewählten Schulen im Rahmen des Lokalen Aktionsplans “Toleranz fördern” des BMFSF.

Eine Sensibilisierung der SchülerInnen durch spezifische Informationsvermittlung und thematische Auseinandersetzung mit dem Thema Flucht und Migration in Form von Workshops zu erreichen, um präventiv Diskriminierung und Ausgrenzung an Schulen vorzubeugen. Basierend auf der Bedeutung von Schulen, Werte zu entwickeln und zu vermitteln und der Tatsache, dass Unterschiede zwischen den SchülerInnen Chancen für das gemeinsame Lernen sind und nicht Probleme, die es zu überwinden gilt, soll die Weiterentwicklung der Strukturen und Praktiken zum Thema Flucht und Migration in Schulen durch dieses Projekt gefördert werden.

Die Sensibilisierung für die Besonderheit individueller Lebensverläufe, insbesondere der besonders schutzbedürftigen SchülerInnen ohne „sicheren“ Aufenthaltstitel oder derer mit Fluchterfahrung, dient der Unterstützung ihrer Identitätsbildung.

Ferner ist von einer spezifischen Informationsvermittlung an Lehrkräfte und/ oder SozialarbeiterInnen ein nachhaltiger Abbau von Vorurteilen an Schulen und ein Aufbau von Kapazitäten zur Förderung von Toleranz und einem interkulturellem Miteinander zu erwarten. Letzteres soll durch eine Veranstaltung für MultiplikatorInnen am LIS vermittelt werden.

Hintergrund

Nach Artikel 28 der Kinderrechtskonvention (KRK) muss das Recht des Kindes auf „Bildung ohne Diskriminierung“ möglich sein. Mehr noch: „Strategien, die auf soziale Inklusion setzen, bedeuten nicht nur einen Gewinn für Kinder und Jugendliche, die Diskriminierungen erfahren und denen durch inklusive Maßnahmen in der Bildung Möglichkeiten der gesellschaftlichen Partizipation eröffnet werden müssen“ (Motakef, 2006). Auf dieser Basis sind bundesweit zahlreiche Projekte, u.a. Schule ohne Rassismus“ gestartet worden. Der Schwerpunkt dieses Projekt geht jedoch noch weiter und fokussiert sich auf besonders schutzbedürftige Kinder und minderjährige Jugendliche die selbst oder deren Eltern einen Fluchthintergrund haben und über keinen sicheren Aufenthaltstitel verfügen.

Wenn junge Flüchtlinge in Deutschland angelangt sind, haben sie in der Regel einen weiten Weg hinter sich. Ihr bisheriges Leben ist auf oft sehr unsanfte Weise unterbrochen worden. Bildung und Ausbildung bieten hier die Chance auf Stabilisierung, psychisch, sozial, finanziell. Letzteres gilt ebenso für Kinder und Jugendliche mit unsicherem Aufenthalt, die in Deutschland geboren sind. Denn neben der psychischen Belastung einer erlebten Fluchterfahrung wirken vor allem der von Angst vor Abschiebung geprägte unsichere Aufenthalt und ihre durch das Asylbewerberleistungsgesetz eingeschränkte finanzielle  Lebenssituation (das monatliche Einkommen der Eltern liegt etwa 30 % unter dem Hatz IV-Satz) und dadurch eingeschränkte gesellschaftliche Teilhabe destabilisierend.

Vielen Dank an: