Keine Kriminalisierung der Seenotrettung!

Mit Entsetzen und Ungläubigkeit haben wir in den Medien gelesen, welche Vorwürfe gegen Jugend Rettet erhoben werden. Eigentlich müssten alle NGOs, die Seenotrettung betreiben, sowohl von Regierungen, als auch von Privatpersonen, mit allen möglichen Mitteln unterstützt werden. Niemand, der sich mit dem Thema wirklich auseinandersetzt und die Hintergründe kennt, kann ernsthaft behaupten, dass die freiwilligen Retter mit den Schleppern zusammen arbeiten.
Wir solidarisieren uns hiermit ausdrücklich mit Jugend Rettet und der IUVENTA.

Der Flüchtlingsrat Bremen ist solidarisch mit Sea-Watch, Jugend Rettet e.V., SOS MEDITERRANEE, Sea-Eye, MOAS, Ärzte ohne Grenzen/Médecins Sans Frontières (MSF), Proactiva Open Arms und allen Helfer_innen, die an der Seenotrettung auf dem Mittelmeer mitwirken. Ihr unermüdlicher Einsatz ist bewunderswert! DANKE!

Wir fordern die unverzügliche Rückgabe der Iuventa an Jugend Rettet. Statt NGOs zu kriminalisieren sind vielmehr sichere und legale Fluchtwege nach Europa zu schaffen. Wir unterstützen die Petition zur Freilassung des Rettungsschiffs IUVENTA von Jugend Rettet e.V. Wir hoffen, dass möglichst viele die Petition unterzeichnen und weiterverbreiten.

Weiterführende Informationen finden sich bei ProAsyl, in diesem Video von Ärzte ohne Grenzen (dieses Video gibt es auch dort) oder bei der Tagesschau und in dieser Einschätzung von Erik Marquardt (Crew-Mitglied von Sea-Eye).

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